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VOLLMOND

 

 Der Vollmond scheint mir hell durchs Fenster und treibt mich aus dem Bett.

 Die ganze Zeit schon in der Nacht halten mich Gedanken wach.

 Der Anspruch hat mal wieder was zu sagen, hängt mir in den Ohren,

 ständig was zu klagen und sagt es ist noch nicht genug.

 DER Anspruch, ist er Herr oder auch Dame, ich glaub Beides keine Frage.

 Ich könnt das Ganze noch vertiefen, psychologisch aufarbeiten,

 nur nicht jetzt, vielleicht bei Zeiten.

 Doch der Anspruch hat ein Anspruch gehört zu werden.

 Das mach ich so zu sagen mit den Versen, die ich gerade schreibe,

 ist ja eine Art, die Weise eines Künsterl's.

 Alles was da kommt, so zu sagen mit Worten euch zu malen.

 Jetzt ist es eine Art Gedicht, geschrieben in dem Licht vom Vollmond.

 Doch hat es sich gelohnt? Dem Anspruch wird es nicht gereichen,

 nun gut, dann ist wohl nicht tief genug, zu nett.

 Da kann ich jetzt auch nicht viel ändern, ich gehe wieder in mein Bett!